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Costa geht auf Distanz zu Concordia-Kapitän

Costa geht auf Distanz zu Concordia-Kapitän
 
 Costa geht auf Distanz zum Kapitän der Costa Concordia, die am Freitagabend vor der toskanischen Küste auf einen Felsen gelaufen und dann gekentert war. Erste Anzeichen deuteten darauf hin, dass menschliche Fehleinschätzungen Grund für das Schiffs-Unglück sein könnten, heißt es in einer Stellungnahme der Reederei von gestern Abend. Die Route der Costa Concordia habe offenbar zu nahe an der Küste vorbei geführt. Außerdem decke sich "die Einschätzung des Kapitäns für einen Notfall nicht mit den von Costa vorgegebenen Standards". Der Kapitän war am Samstag unter anderem wegen fahrlässiger Tötung festgenommen worden.
 
566 deutsche Passagiere der Costa Concordia sind inzwischen zu Hause. Die Gäste seien am Samstagabend mit Linienmaschinen von Lufthansa nach München und Frankfurt gebracht worden, bestätigt Costa-Pressesprecher Werner Claasen gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Einige seien von dort weiter nach Hause geflogen. Am Sonntag war man bei Costa davon ausgegangen, dass wahrscheinlich keine Deutschen mehr auf dem Schiff sind. Heute berichten Medien jedoch von vier noch vermissten Passagieren aus Deutschland. Bislang sind bei dem Unglück sechs Menschen ums Leben gekommen.

(Quelle Tavel One 16.01.2012)
Dieser Beitrag wurde am 16.01.2012 09:09:04 veröffentlicht.
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